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	<description>vivalamovie Videoproduktion</description>
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		<title>Zurücklehnen oder interaktiv?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Google kündigt für den Herbst 2010 zwei völlig verschiedene Produkte an: "YouTube Leanback" und "Google TV". Wie werden wir in Zukunft fernsehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-460" style="border: none; margin-top: 0; margin-right: 0;" title="youtube" src="http://vivalamovie.com/content/2010/07/youtube.jpg" alt="" width="196" height="83" />Google hat für Herbst 2010 &#8220;YouTube Leanback&#8221; angekündigt: man wählt einfach nur den gewünschten Kanal aus und das Programm beginnt. In Zukunft lehnen wir uns also zurück und lassen uns im Internet genau wie vor dem Fernseher berieseln.<br />
Seit Jahren habe ich schon auf den Dienst gewartet, der genau so etwas im Web anbietet. Ich schalte ein und schaue einfach drauf los. Denn niemand baut sich ein abendfüllendes Programm mit einer YouTube-Playlist zusammen. Doch im Internet tummeln sich viele interessante Videos, die man aber mühevoll zusammensuchen muss. Verschiedene Formate, mal im Flash-Player, gestreamt, ein anderes Mal zum Download: nur mit vielen Klicks und dem nötigen Technikwissen kann man sich so durch unterhaltsame Inhalte arbeiten.<br />
Google will nun unter einer neuen Webadresse das alles unter einen Hut bringen und für jeden bedienbar machen. Wie die Adresse heißt und welche Inhalte dann tatsächlich zur Verfügung stehen ist noch nicht bekannt. Damit das Angebot erfolgreich wird, sollten meines Erachtens mindestens die folgenden Bedingungen erfüllt sein:</p>
<p><strong>professionelle Inhalte</strong></p>
<p>Wer sich zurücklehnt und länger als ein paar Minuten Videos sehen möchte, der will vermutlich keine kurzen Katzenvideos und &#8220;funny Clips&#8221; aneinandergereiht sehen, sondern professionelle Inhalte, die mit Produktionen von TV-Sendern vergleichbar sind. Wird Google über die Plattform auch TV-Inhalte anbieten oder auf entsprechende Inhalte aus dem Web setzen? Mit englischsprachigen Webproduktionen in hervorragender Qualität kann man inzwischen einen großen Teil des klassischen Fernsehens ersetzen. In Deutschland sieht es allerdings noch sehr mau aus.</p>
<p><strong>jeder darf mitmachen</strong></p>
<p>Apple hat es in den letzten 5 Jahren mit dem Podcast-Verzeichnis im iTunes Store endgültig bewiesen: jeder kann seine eigene Radio- oder TV-Sendung selbst produzieren. Natürlich machen dort inzwischen auch fast alle TV-Sender mit. Das interessante dabei ist allerdings, dass sie nie über einen längeren Zeitraum die ersten Plätze belegen, sondern sich immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit sehr guten, unabhängigen oder teils sogar privat produzierten Inhalten liefern. Auch ein Angebot wie YouTube Leanback muss unbedingt jeder Produzent uneingeschränkt nutzen können.</p>
<p><strong>Wer soll das bezahlen?</strong></p>
<p>Professionell produzierte Inhalte müssen irgendwie finanziert werden. Google wird hier natürlich bestimmt umfangreiches Werkzeug für Werbeeinblendungen und ähnliches zur Verfügung stellen. Mit Google AdWords, was auch Videos ausliefern kann, ist das gesamte System schließlich bereits vorhanden. Die Plattform muss allerdings auch so offen sein, dass jeder Produzent selbst über die Subventionierung seiner Inhalte entscheiden kann. Die Gewinne durch Werbeeinblendungen werden nämlich vermutlich nicht reichen, damit sich eine Videoproduktion trägt.</p>
<p><strong>Intelligente Verwaltung</strong></p>
<p>Eine gewisse Intelligenz des Dienstes ist nötig, damit z.B. Informationen über bereits abgespielte Videos oder die Reihenfolge von Serienproduktionen berücksichtigt werden können. Wer wöchentlich mit den gleichen Videos gefüttert, oder mit zufällig abgespielten Einzelepisoden verwirrt wird, schaut nicht lange zu.</p>
<hr style="border-top: 1px dotted; border-right: 0px; border-bottom: 0px; border-left: 0px; height: 17px; background: none;" noshade="noshade" /><img class="alignright size-full wp-image-457" style="border: none; margin-top: 0; margin-right: 0;" title="googletv" src="http://vivalamovie.com/content/2010/07/googletv.jpg" alt="" width="221" height="54" />Mit GoogleTV, ebenfalls für Herbst 2010 angekündigt, wird die Zukunft dagegen interaktiv. Der Fernseher bekommt eine Tastatur statt einer Fernbedienung und ein Suchformular als Startbildschirm. Man sucht nach dem Thema, der Schauspielerin oder der Serie, die man sich anschauen möchte und Google liefert die Information, was dazu gerade im Fernsehen läuft, bei Onlinediensten ausgeliehen oder gekauft werden kann oder kostenlos bei YouTube zur Verfügung steht. Nach einem weiteren Klick läuft das Video dann auf dem Fernseher, unabhängig davon wer den Inhalt liefert.</p>
<p>Auch hier wird der Erfolg wohl von den folgenden Faktoren abhängen:</p>
<p><strong>Bedienung</strong><br />
Der durchschnittliche TV-Zuschauer ist es nicht gewohnt, dass er mehr Entscheidungen trifft als zur gewünschten Uhrzeit ein Programm einzuschalten und die Lautstärke zu wählen. Es ist also Google&#8217;s Aufgabe, die Navigation im System so einfach wie nur möglich zu machen, damit der Zuschauer überhaupt motiviert ist, diese Zusatzfunktionen zu nutzen. Im schlimmsten Fall werden die gebotenen Vorteile einfach ignoriert.</p>
<p><strong>Wie werden TV-Inhalte durchsucht?</strong><br />
Natürlich hat hier Google mit den zweifellos besten Suchalgorithmen am Markt ebenfalls große Vorteile. Doch weder vorhandene TV-Inhalte noch das Angebot aus dem Web sind nach einem bestimmten Standard verschlagwortet oder katalogisiert. In einigen Fällen fehlen zusätzliche Informationen auch komplett oder sind nur schwer auszulesen.<br />
Eine Erkennung von Sprache auf der Audiospur oder Texte und Objekte in Videos ist technisch sehr aufwändig und nach dem heutigen Stand immer noch sehr fehlerbehaftet. So liegen hier also viel weniger Inhalte vor als z.B. bei Texten oder Bildern, die man vergleichbar einfach durchsuchen kann.</p>
<p><strong>Vorschläge?</strong><br />
Ich will bei diesem Dienst natürlich meistens keine Wiederholungen sehen und so muss das System selbst entscheiden, welches Video es mir als nächstes spielt. Wenn ich zu viele schlechte Inhalte vorgesetzt bekomme, brauche ich keine interaktive Programmgestaltung, sondern kann auch auf das klassische TV-Programm zurück greifen. Auch hier ist ein intelligentes System nötig, welches meinen Geschmack wenigstens erahnen kann und mir personalisierte Vorschläge macht.</p>
<hr style="border-top: 1px dotted; border-right: 0px; border-bottom: 0px; border-left: 0px; height: 17px; background: none;" noshade="noshade" />Bleibt die Frage, was der Zuschauer in Zukunft wirklich von seinem Fernseher erwartet. Ist das Prinzip Sender wählen und zurücklehnen nicht schon perfekt oder erwartet die Generation, die mehr Zeit im Internet als vor dem Fernseher verbringt, dass dieser genau wie das Internet durchsuchbar ist?</p>
<p>Die stark einschränkenden Lizenzen zwischen Produktionsunternehmen und TV-Sendern könnten dazu führen, dass diese modernen Plattformen erst einmal ohne die bekannten TV-Inhalte auskommen müssen. Dann kann ich mir allerdings vorstellen, dass diese trotz großartiger Technik und hochwertiger Inhalte komplett ignoriert werden.</p>
<p>Vielleicht schafft es aber Google tatsächlich, diese beiden Welten zu vereinen und es wird bald egal sein, wo Videoinhalte her kommen. Doch ab diesem Moment frage ich mich, welche Daseinsberechtigung das in Echtzeit laufende TV-Programm noch hat? Von Liveübertragungen einmal abgesehen. Vielleicht ist es aber auch die Absicht, genau so eine Übergangslösung anzubieten, bis das Fernsehen wie wir es kennen abgeschafft ist.</p>
<p>Denn eines ist sicher: niemand kündigt seinen Kabelanschluss oder entfernt seine Satellitenantenne und schaut ab sofort nur noch Internetfernsehen.</p>
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		<title>3D-Kino im Detail</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die digitale 3D-Technik in Kinos und warum der Hype dieses Mal länger anhalten könnte.<br />
<i>Teil 1 der 3D-Serie die hier veröffentlicht wird.</i>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-296" src="http://vivalamovie.com/content/2010/06/treedee.jpg" alt="" width="250" height="130" />Die Idee, Filme stereoskopisch aufzuzeichnen, ist älter als der Stereoton und auch älter als der Farbfilm. Und einen verzweifelten Versuch der Kinos, mit diesen 3D-Filmen die Leute ins Kino zurück zu locken gab es bereits in den 50ern, als das Fernsehen zum Massenmedium wurde. Die Filme waren bis auf wenige Ausnahmen allerdings leider auch inhaltlich eher leichte Kost und so war der Hype nach wenigen Jahren wieder vorbei und für die teuer umgerüsteten Kinosäle gab es keine 3D-Filme mehr.</p>
<p>Im Jahr 2009 kauften viele Kinos dann wieder die neue, digitale 3D-Technik ein. Und die Filmindustrie hoffte diesmal natürlich auch, dass Raubkopierer die Filme nicht mehr einfach kopieren können. Aber innerhalb kürzester Zeit gab es auch bei 3D-Filmen konvertierte Kopien, die sich mit den klassischen Rot/Grün-Brillen betrachten lassen. Was man sich im Kino auf die Nase setzt funktioniert außerdem auch vor der Kameralinse einwandfrei.</p>
<p>Aber tatsächlich geht der Plan erneut auf: die Zuschauer zahlen die 1-3 Euro höheren Kosten pro Vorstellung in den meisten Fällen. Die Technik ist dermaßen ausgereift und hübsch anzusehen, dass die Qualität der Filme ein weiteres Mal oft in den Hintergrund tritt. Und mit Ausnahme der computeranimierten, wurden bisher auch wenige Filme mit einem echten 3D-Equipment gedreht. Das Ergebnis sind 3D-Filme die an vielen Stellen eben keine oder wenig deutliche Tiefenwirkung bieten.</p>
<p>Trotzdem sieht es diesmal so aus, als könnte das 3D-Erlebnis nicht mehr bis zur nächsten Kino-Krise in der Experimentalnische verschwinden. Die bekannten Hersteller von TV-Geräten haben nämlich fast alle 3D-Geräte für das eigene Wohnzimmer am Start und sogar die ersten 3D-Camcorder sind bald erhältlich. Urlaubs- und Hochzeitsfilme in 3D?</p>
<hr style="border-top: 1px dotted; border-right: 0px; border-bottom: 0px; border-left: 0px; height: 17px; background: none;" noshade="noshade" />Höchste Zeit also, dass wir uns die aktuelle Kino-Technik einmal ganz genau anschauen:</p>
<h4>RealD</h4>
<p>Die meisten Kinos in den USA und fast die Hälfte der Kinos in Deutschland verwenden dieses System. Kinofilme werden normalerweise mit einer Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde abgespielt. Bei 3D-Filmen liegen 48 Bilder vor: 24 für das linke Auge und 24 für das rechte Auge. Damit man beim Bildwechsel kein Flimmern erkennen kann, werden die Bilder 3x hintereinander angezeigt, also insgesamt 144 Bilder pro Sekunde. Moderne Systeme kommen mit dieser Bildrate klar, sodass in den meisten Fällen nur ein Umbau und kein Austausch des Projektors nötig ist.<br />
Bei dem Umbau wird vor dem Projektor ein LCD-Polfilter installiert, welcher zum Film synchronisiert wird, damit dieser die Bilder links und rechts aufteilen kann. Hierfür werden die Lichtstrahlen jeweils links- und rechtsdrehend polarisiert. Dem menschlichen Auge ist die Polarisation einer Lichtwelle egal, wir sehen keinen Unterschied. Setzt man allerdings eine Polfilterbrille auf, lässt diese mit unterschiedlichen Filtern für beide Augen aber jeweils nur das entsprechende Bild durch und wir sehen ein 3D-Bild. Wer sich nicht selbst so eine Brille besorgt, bekommt im Kino normalerweise eine günstige Einwegbrille. Diese lässt sich bei sorgfältiger Behandlung aber durchaus öfter benutzen.<br />
Die Leinwand wird durch eine nicht schutzlackierte Silberleinwand getauscht. Nur so kann sichergestellt werden, dass bei der Reflektion die Polarisation der Lichtwellen nicht verändert werden. Hier gibt es allerdings auch schon günstigere Alternativen, die ein gleichwertiges Ergebnis liefern.<br />
Durch die starke Bündelung der Lichtstrahlen auf der Silberleinwand ist der Bereich in der Mitte der Leinwand normalerweise deutlich heller als die äußeren Bereiche.<br />
Vorteil der links- und rechtsdrehend polarisierten Lichtwellen ist, dass die Position und Drehung des Kopfes bei einer normalen Sitzposition egal sind.</p>
<h4>Dolby 3D</h4>
<p>Diese Technik sieht ähnlich aus, funktioniert aber etwas anders als RealD. Vor dem Projektor sitzt ein synchronisiertes, sich drehendes Farbrad. Dieses ändert aber nicht die Polarisation, sondern verschiebt die beiden Bilder für links und rechts jeweils in unterschiedliche Farbräume. Die entsprechende Brille korrigiert diese Farbverschiebung für beide Augen wieder, damit beide Bilder in den korrekten Farben beim Betrachter ankommen. Die Brillen sind nicht zu verwechseln mit den einfachen Rot/Grün-Brillen, denn die Farben entsprechen nach der Filterung wieder dem Original.<br />
Großer Vorteil ist, dass keine spezielle Leinwand nötig ist, denn es werden einfach nur andere Farben projiziert. Und so ist auch hier der Betrachtungswinkel und die Drehung völlig egal.</p>
<p>Die Herstellung der Folien für die Brillen ist allerdings wesentlich aufwändiger, sodass normalerweise wiederverwendbare Brillen eingesetzt werden, die besonders pfleglich behandelt werden müssen. Das mechanisch drehende Rad ist außerdem anfälliger als der bei RealD verwendete LCD-Polfilter.</p>
<h4>XpanD</h4>
<p>Hier werden Shutterbrillen verwendet, wie sie auch normalerweise bei Spielen für Computer und Konsolen eingesetzt werden. Die Brillen besitzen eine Elektronik, die abwechselnd den Bereich für das linke bzw. rechte Auge abdunkelt. Die Synchronisation mit dem Projektor, welcher dann ebenfalls nacheinander das Bild für das linke und das rechte Auge liefert, erfolgt mit nicht sichtbaren Infrarotstrahlen im Kinosaal.<br />
Weder Projektor noch Leinwand müssen hier umgebaut werden.<br />
Die Brillen sind allerdings die teuerste Variante und durch den Akkubetrieb wartungsbedürftig. Der ständige Wechsel zwischen hell und dunkel ist für die Augen außerdem sehr anstrengend.</p>
<h4>MasterImage</h4>
<p>Genau wie bei RealD werden hier links- und rechtsdrehend polarisierte Lichtwellen erzeugt. Allerdings nicht mit einem LCD-Polfilter, sondern einem drehenden Rad wie bei der Dolby3D-Technik.<br />
Im Gegensatz zu RealD fallen hier vor allem keine Lizenzkosten an. Die Polarisation der linken und rechten Bildinformation wurde vertauscht, damit die Brillen nicht zu RealD kompatibel sind.<br />
Die Anfälligkeit des drehenden Filters ist auch hier ein Nachteil und aufgrund der gleichen Technik ist auch hier eine silberbeschichtete Leinwand nötig.</p>
<h4>Doppelprojektion</h4>
<p>Wie bei RealD werden hier unterschiedlich polarisierte Bilder gezeigt. Nur werden diese jeweils für das linke und rechte Auge von einem separaten Projektor geliefert.<br />
Hierfür müssen die Projektoren synchronisiert werden, was technisch etwas aufwändiger ist als bei digital gesteuerten Filtern oder Farbrädern. Bei der Wiedergabe von 35mm-Film, also nicht-digitalem Material, entsteht ein zusätzliches Problem: durch den Bewegungsspielraum der Filmstreifen in den Projektoren bewegen sich die beiden Bilder jeweils etwas gegenläufig, was zu einem unruhigen Bild führt. Die meisten Systeme dieser Art bieten außerdem keine zirkular, sondern horizontal und vertikal polarisierte Lichtwellen. Für die perfekte Darstellung des Bildes muss also der Kopf gerade gehalten werden. Eine Silberleinwand ist ebenfalls nötig.</p>
<hr style="border-top: 1px dotted; border-right: 0px; border-bottom: 0px; border-left: 0px; height: 17px; background: none;" noshade="noshade" />Nicht alle sind von der 3D-Technik begeistert. Kritiker führen immer wieder an, dass einigen Zuschauern schlecht wird. Das liegt dann aber ausnahmsweise nicht an der Qualität der Filme. Der räumliche Eindruck auf der großen Leinwand spielt dem Gehirn etwas vor, was gar nicht geschieht: Bewegung. Die vorgetäuschte räumliche Tiefe, ohne dass das Auge auf einen selbst bestimmten Bereich scharf stellen kann verstärkt das Problem noch. Das Gehirn merkt, dass da etwas nicht stimmt und wer anfällig für die Reisekrankheit (Kinetose) ist, der schafft oft auch keinen Spielfilm über die ganze Länge ohne dass die bekannten Symptome auftreten.</p>
<p>Auch die Produktionskosten werden als Problem gesehen. Produktionen, die nicht nachträglich für die 3D-Darstellung bearbeitet wurden, sondern mit zwei synchronisierten Kameras gedreht wurden sind selbstverständlich auch um einiges teurer. Das sind zusätzliche Kosten, die langfristig vielleicht nicht von den Zuschauern getragen werden. Möglicherweise werden durch den 3D-Hype auch inhaltlich viel bessere, zweidimensionale Filme derzeit vom Markt gedrängt.</p>
<p><strong>Im nächsten Teil dieser 3D-Serie geht es um die Technik bei Fernsehgeräten.</strong></p>
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